Lastwechselausgleichsvorrichtung

Lastwechselausgleichsvorrichtung für Unionwalzensätze bringt neue Prägequalität

Wenn Sie Unionwalzensätze zum Prägen Ihrer Tissueprodukte einsetzen, wissen Sie: Das Durchlaufen des Querbalkens ist immer kritisch. Mit der von UniMaTec patentierten Lastwechsel­ausgleichs­vorrichtung (LWAV) ist dieses Problem nun gelöst: Durch die kontrollierte Bewegung der Unionwalzen beim Lastwechsel vom Längs- zum Querbalken erhalten Sie eine ganz neue Prägequalität. Endlich ist eine äußerst gleichmäßige Lagenhaftung über das gesamte Produkt möglich!

Weitere Pluspunkte der LWAV für Ihre Produktion:

  • Minimierung der bislang üblichen Gravurhöhe von derzeit 0,45 auf bis zu 0,2 mm. Die Querlagenhaftung ist auch dann immer noch gewährleistet.
  • Sie können dadurch auch die heutigen, wesentlich dünneren Materialien optimal verarbeiten.
  • Unerwünschte Schräglagen bei Großpackungen – bedingt durch die Rand­prägung – werden durch den UniMaTec LWAV ebenfalls zuverlässig vermieden.

Die Technik

Die UniMaTec LWAV besteht im Wesentlichen aus je zwei Halbschalen, die mit Druckfedern, Druckkolben und Schrauben verbunden sind. Diese vormontierten Einheiten werden jeweils rechts und links vom Ballen zwischen zwei, auf den Zapfen vormontierten Rillenkugellagern angeordnet.

Die für den Einsatz der LWAV vorbereiteten Unionwalzen, werden mit Pendelrollenlagen, den Lagergehäusen und der Spalteinstellvorrichtung montiert und in die Walzenstuhlung eingebaut. Anschließend stellt man die Walzen auf das zu prägende Material ein. Falls Sie mehrere Materialstärken bzw. Materialsorten prägen wollen, wird der Prägespalt zunächst auf das dünnste Material ausgelegt. Falls nötig, kann für unterschiedliche Materialien ein entsprechendes Passblech zwischen die Spalteinstellelemente geschoben werden. Nach dieser Grundeinstellung schiebt man die Walzen ca. 30-40 mm auseinander, um die LWAVs zu montieren. Sind die Walzen wieder in der voreingestellten Position, lässt sich der Öffnungsspalt wie gewohnt einstellen.

Die LWAV erzeugt – beim Zusammenfahren der Unionwalzen – einen vorbestimmten Gegendruck, der die Walzen entgegen­gesetzt der Druckrichtung bewegt, bis das Lagerspiel komplett in Druckrichtung eliminiert ist. Dadurch können die Walzen in Prägerichtung ohne Lagerluft – also quasi starr – dem Lastwechsel entgegentreten.

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